Druck - Arbeitsgemeinschaft 

Rotenburg. Klein, aber fein, scheint das Motto dieser Arbeitsgemeinschaft am Ratsgymnasium, sowohl was die Besetzung, als auch was die Ergebnisse angeht. Nach Hoch- und Siebdruckverfahren geht es inzwischen um einen Schablonendruck, mit dem verschiedene Motive auf alle möglichen Materialien gedruckt werden können. Dazu wird von einem Computer ein Motiv zu einem Schneidegerät übertragen und dort eine Folie passend, mit teilweise haarfeinen Linien ausgeschnitten. Diese Folie kann dann praktisch überall aufgeklebt werden und ergibt einen interessanten Zwei-Farb-Druck.

Auf dem weihnachtlichen Basar des Ratsgymnasiums wird die Truppe der Druck-AG, bestehend aus Domenique Warnke, Tobias Damert und Thorben Wark mit ihrem Lehrer Nils ten Brink, ein großes Repertoire ihrer bisherigen Arbeit anbieten. Sweatshirts, T-shirts, Kapuzenpullis, vor allem aber jede Menge Buttons, geschmückt mit lustigen und hintersinnigen Sprüchen, sollen verkauft werden, auch um die weitere Arbeit zu finanzieren. Bisher hat der Freundeskreis des Ratsgymnasiums die Anschubfinanzierung übernommen, jetzt aber wollen sie sich finanziell `freischwimmen´. Das Ziel ist dann auch klar: bei jeder Veranstaltung der Schule sollen die Produkte angeboten werden, darüber hinaus auch der Eigenbedarf der Schule, etwa der T-Shirt Druck für die Musikklassen, abgedeckt werden. Aber dazu kann sich das Motto der Druck-AG ein wenig ändern, zumindest was die Zahl der Teilnehmer und Mitstreiter angeht.

 

 

KURRENDE

Immer wieder Montags erklingen adventliche Lieder in den Gängen des Ratsgymnasiums und sollen auf das bevorstehende Weihnachtsfest hinweisen. Cathrin Bußlapp, Tim Kunike, Carina Plate und Katrin Seidler spielen zusammen im gleichen Posaunenchor und nehmen in diesem Jahr eine ganz alte Tradition von Schülerinnen und Schülern des Ratsgymnasiums auf, das "Kurrende-Blasen". Schon zu Matin Luthers Zeiten gingen Schüler in der Adventszeit herum und erbaten Gaben oder Geld für sich oder ihre Schule. Heute reichen zur Belohnung der Musiker schon sich öffnende Türen, Applaus aus den Klassenzimmern oder Rufe nach Zugabe.

 

Jahrgangsexkursion zur Varusschlacht

„Latein ist nicht tot“, und die Beschäftigung mit Latein und den Römern umfasst mehr als die Beschäftigung mit Schlachten und Kriegen. So zumindest der Eindruck der achten Klassen des Ratsgymnasiums, die im Rahmen einer Jahrgangsexkursion nach Kalkriese gefahren waren, um im Osnabrücker Land den Spuren der Römer und Germanen nachzuspüren.

Thema im Jahrgang 8 ist antürlich die Varusschlacht, in der die Germanen gegen die Römer gekämpft haben. Nachdem im Jahr 9 n. Chr. drei römische Legionen an diesem Ort im Kampf gegen die Germanen untergingen, nahm die Geschichte unaufhaltsam ihren Lauf. Im Jahr 16 n. Chr. kehrte ein römischer Feldherr noch einmal an diesen traurigen Platz zurück, um die Überreste seiner gefallenen Kameraden zu bestatten. Danach verschwand das Wissen um die Ereignisse am Fuß des Kalkrieser Berges mehr und mehr im Nebel der Geschichte. Allerdings wurde dieser Nebel immer mehr aufgelöst und heute ist im Kalkrieser Museum jede Menge zu entdecken.

Ein Rundgang dort ist in sechs Kapitel gegliedert und beginnt mit den unterschiedlichen Lebenswelten der Römer und Germanen sowie dem Ablauf der römischen Machtpolitik in Germanien. Dank moderner Technik bietet sich Varus und Arminius erstmals die Gelegenheit zur offenen Aussprache. Ob sie sich etwas zu sagen haben? Die Schauspieler Thomas Thieme und Max Engelke haben ihnen Kopf und Stimme geliehen und präsentieren drei mögliche Gesprächsverläufe.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen nun aber die Forschungen zum Hinterhalt der Germanen am Kalkrieser Berg. Die archäologischen Funde eröffnen detaillierte Blicke auf die römischen Truppen, ihre Ausstattung und Zusammensetzung. Moderne Technik spielt natürlich auch in der Forschung eine Rolle. An mehreren Stationen legen die beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen ihre Indizien auf den Tisch. Das Spektrum ist groß und eines ist gewiss: Forschung zur Varusschlacht ist spannend wie ein Krimi!

Und  so gab es eine gelungene Verbindung zwischen den Lehrbuchlektionen und dem außerschulischen Lernort wie die beteiligten Lehrer Harald Asmuth, Sigrid Baden-Schirmer, Dr. Dörte Blume und Susanne Rohde bestätigten.

 

 

                                    Top-Lehrer des Jahres

 

Eine ungewöhnliche, aber dennoch herausragende Auszeichnung, den Ikarus-Preis, erhielt Friedhelm Horn, Studiendirektor am RG, jetzt von der IHK-Stade. Damit würdigt diese ein herausragendes Engagement von Lehrerinnen und Lehrern, von dem nicht nur die Schülerinnen und Schüler profitierten, sondern auch die Wirtschaft und Betriebe im Elbe-Weser Raum, die dringend auf qualifizierte und sozial kompetente Nachwuchskräfte angewiesen sind.

Über 100 Vorschläge kamen von den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern aus der Region. Die Kriterien waren nicht vorgegeben. Umso überraschender lasen sich die Begründungen. Nicht die Lehrer, die sich zum Kumpel ihrer Schüler machen, und stets ein Auge zudrücken, genießen die größte Wertschätzung.

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Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Erfolgreich war die Sammlung in diesem Jahr, sogar sehr erfolgreich, wenn man dem Ortsverbandsvorsitzenden Werner Liszkowski folgt. Insgesamt wurden von den Schülerinnen und Schülern der 10k2  1390,48 Euro gesammelt, Damit wurde das schon gute Vorjahresergebnis um rund vierzig Prozent übertroffen, freute sich der stellvertretende Schulleiter HansDieter Freytag.

 

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Neuigkeiten und Termine

 

  • Informationen zur Einführungsphase des kommenden Jahrgangs 11 finden Sie hier.
  • Hausaufgabenhilfe für die Jahrgänge 5 und 6 montags, dienstags und donnerstags: Mehr Informationen unter Elterninformationen.
  • G8 wird G9: Veränderungen und weitere Informationen zur Einführung des 9. Schuljahres am Gymnasium seit dem 1.8.2015 finden Sie hier
  • Logo klein Hier geht es zum Imagefilm der Schule...

 

 

 

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