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USA-Austausch 2014

Am frühen Morgen des 16.10.2014 war es wieder so weit: 17 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs flogen mit uns (Herrn Schneevoigt und Frau Milowski) von Bremen nach Minneapolis in Minnesota, wo wir bereits von einigen Gastschwestern und -brüdern herzlich in Empfang genommen wurden. Mit dem Schulbus ging es dann nach Long Prairie, unserem eigentlichen Ziel, wo die Gastfamilien schon gespannt auf uns warteten. Und so nahm der Austausch seinen Lauf: zunächst zwei Wochen Schulbesuch an der Grey Eagle Highschool, amerikanisches Familienleben, Ausflüge mit der Gastfamilie. So erlebte jeder unserer Schüler seinen ganz eigenen Austausch. Aber auch gemeinsame Ausflüge standen auf dem Programm, z.B. das Indianerreservat oder die Mall of America – das Shopping-Paradies mit integriertem Freizeitpark. Als es dann am 3. November Zeit war, Abschied zu nehmen von Long Prairie und den Gastfamilien, wollte keiner so recht fort und die eine oder andere Träne floss. Dabei war der Austausch noch gar nicht vorbei: 5 Tage Chicago lagen vor uns, mit jeder Menge interessanter Programmpunkte gespickt. Den Abschluss bildete ein Blick vom Hancock Tower über die Metropole bei Sonnenuntergang. Am 8. November konnten wir dann 17 begeisterte Schüler nach Hause bringen und alle waren sich einig: Das war ein toller Austausch!

Leider war es auch unser letzter Aufenthalt in Long Prairie, da das Deutsch-Programm an unserer Partnerschule eingestellt wurde. Wir bedauern das alle sehr und werden vor allem auch die engagierte Frau Lu vermissen. Aber wir arbeiten daran, einen neuen Austausch auf die Beine zu stellen.

 

Alle zwei Jahre fand der beliebte USA-Austausch am Ratsgymnasium statt. Partnerstadt für die Ratsgymnasiasten war Long Prairie, Minnesota.

 

 

 

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.....auch Frau Lu hatte ihren Spass...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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AUSTAUSCH 2010

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Ratsgymnasium Rotenburg
Long Prairie Grey Eagle High School

 

Amerikanischer Schulalltag

Wir haben 2 Wochen die Grey Eagle High School in Long Prairie besucht. 

Obwohl viele Schüler nur eine Minute oder ein bisschen länger von der Schule entfernt wohnen, fahren sie mit dem Auto oder wenn sie noch zu jung dafür sind mit dem Bus zur Schule. Der Bus holt die Schüler teilweise direkt vor der Haustür ihres Hauses ab. Selten müssen Schüler zur Bushaltestelle oder zur Schule gehen. 

Die Schule beginnt um 8.20 Uhr und die Stunden dauern immer 50 Minuten an. Zwischen jeder Stunde gibt es eine 4-Minuten – Pause. In diesen Pausen gehen die Schüler zu ihren Schließfächern und holen ihre Bücher für die jeweilige Stunde ab, denn sie nehmen keinen großen Rucksack mit zur Schule. Sie tragen die Bücher und Hefte in der Hand zum Raum, denn jeder Schüler besitzt ein eigenes Schließfach, die nach Jahrgangsstufe platziert sind. Außerdem benutzen die Schüler in den Pausen sogenannte „Water Fontaines“. Es ist eine Art Wasserhahn, von dem jeder Schüler kostenlos trinken kann. Nach der 3. oder 4. Stunde können die Schüler in der Pausenhalle ein warmes Mittagessen zu sich nehmen. Jeden Tag gibt es Milch oder Kakao zum Trinken. Hauptspeise und Nachtisch variieren jeden Tag. Die Zeit des Lunches hängt von dem Stundenplan der Schüler ab, der sich jeden Tag wiederholt. Beim Lunch kann man erkennen, dass die Hispanics eher neben den anderen leben, denn es gibt nicht viele Freundschaften zwischen Hispanics und Nordamerikanern.

Jeder Lehrer hat seinen eigenen Raum, den sie selber einrichten zum Beispiel mit einer Kaffeemaschine, Anspitzer an der Wand oder einer Wand mit Neuigkeiten vom Ort. So müssen die Schüler immer den Raum wechseln, da fast alle Lehrer nur ein Unterrichtsfach unterrichten. Manche Stunden sitzen die Schüler aber auch in einem Raum ohne Lehrer nur mit Kameras, ein paar Fernsehern und einem Computer mit einem Bildschirm, der für alle deutlich sichtbar ist. Ein Lehrer unterrichtet so in einem Raum, aber mit insgesamt 3 oder 4 Klassen. Oft sind nur ungefähr 15 Schüler in einer Unterrichtsstunde. Somit melden die Schüler sich nicht oft, sondern sagen einfach etwas in den Raum. Trotzdem beteiligen sich die Schüler nicht so oft am Unterricht, sie haben jedoch einen großen Respekt vor den Lehrern. Das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler ist besser als in Deutschland, denn die Lehrer erzählen viel mehr von ihrem eigenem Leben und die Schüler können immer ihre eigene Meinung sagen. Im Unterricht darf man sich eigentlich nicht außerhalb des Raumes aufhalten. Wenn die Schüler auf die Toilette gehen möchten oder ähnliches, müssen sie sich auf eine Liste eintragen, wann sie den Unterricht verlassen haben und  für wie lange. Der Grund dafür liegt darin, dass man im Notfall weiß, wo jeder ist. Außerdem gibt es in Amerika unterschiedliche Unterrichtsfächer mit teilweise Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Zum Beispiel gibt es das Fach 3-D Art. Dort können die Schüler töpfern. Draffting ist ein anderes Beispiel dafür. Dort entwerfen Schüler am Computer eine Skizze, was sie aus Holz bauen möchten und bauen es anschließend. Im Sportunterricht kann jeder Schüler ein Schließfach in der Umkleidekabine benutzen, in das sie Kleidung oder ähnliches hineinpacken können.  Jeder Schüler hat einmal am Tag Study Hall. Eigentlich sitzen die Schüler dann in einem Raum mit einem Lehrer und können Hausaufgaben machen oder lernen. Oft können sie aber auch in die große Bücherei gehen und an einem der mehr als 20 Macs arbeiten, denn jeder Schüler besitzt einen Benutzername mit Passwort. 

Insgesamt hat die Schule eine sehr große Bedeutung für die Schüler. Denn wenn Schüler American Football oder Volleyball spielen, bleiben sie jeden Tag bis ungefähr 5 Uhr in der Schule um zu trainieren. Wenn sie ein Spiel haben, schauen viele Schüler und auch Lehrer bei den Spielen zu und eine großartige Stimmung entsteht. 

                                                                Geschrieben von Kaya Lange und Christin Bünning 

 

Automechanics
image002Im Fach Autoshop lernt man, Autos zu verstehen und zu reparieren. Doch als Austauschschüler bekamen wir eine andere Aufgabe: "Da ihr wahrscheinlich kein Auto reparieren könnt, gebe ich euch einfach eines zum auseinander nehmen!", so unser Lehrer Mr. Klick ( Bob ). "Macht damit was ihr wollt, baut es auseinander, guckt, wie es funktioniert, aber lasst bitte die Fenster heile." Er führte uns nach draußen, und vor uns stand ein Ford Tempo GL. Alt, schrottreif, aber bestens zum auseinander nehmen. Und genau das stand zwei Wochen lang, täglich auf dem Programm. Angefangen haben wir mit dem Innenraum, später kamen die Front- und Heckleutchen, bis wir uns an den Motor gewagt haben.
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, und geholfen, ein Auto zu verstehen, hat es allemal.

 

Homecoming

 

Unsere erste Schulwoche in Amerika war auch gleich die Homecoming-Woche.  

Nachdem wir mehrere Schüler gefragt haben, was diese Woche eigentlich bedeutet, meinten sie, es sei einfach nur eine schöne Tradition. Ehemalige Schüler, die jetzt zum College gehen, kommen zum Homecoming-Footballspiel zurück zu ihrer alten Schule. Außerdem werde die Gemeinschaft gestärkt, und es mache Spaß. Die ganze Woche über wird auf Freitag, dem großen Tag, hingefiebert. Jeder Schultag hat einen anderen Dresscode, d.h. die Schüler - auch manche Lehrer – ziehen sich passend zu den Mottos an:   Montagjump -out -of- bad –day (Pyjama, kein Make-up),  Dienstaghick-day (Farmer),  Mittwochcano /blare orange (Jäger), Donnerstag olderly-day (Oma/ Opa),  Freitag spirit-day (Schulfarben)

So war jeder Schultag spannend und lustig. 

Der Jahrgang, bei dem die meisten Schüler verkleidet waren, bekamen Punkte.              Jeden Tag dieser Woche in der 7. Stunde fand die „activitie hour“ statt.  Hier traten die Jahrgänge in verschiedenen Sportarten gegeneinander an; der Gewinner bekam Punkte. Um alles etwas aufzulockern spielte das Gewinnerteam gegen eine Lehrermannschaft, die  meistens verloren haben. Es wurde Volleyball, Hockey, Frisby,…gespielt.  Außerdem wurden während der „activitie hour“ Punkte für den Jahrgang verteilt, der am lautesten seine Mannschaft anfeuerte.

Am Freitag, dem lang ersehnten Tag , fällt der Unterricht aus und an statt dessen haben die Schüler die Möglichkeit, im Schulgebäude Brettspiele oder Computer zu spielen, sein Gesicht von anderen Schülern in Thunderfarben bemalen zu lassen oder einen Kinofilm auf Leinwand zu sehen. Viele Schüler bauten auch an ihren Wagen für die am Nachmittag stattfindene Parade weiter .

 

Nach der Schule fand eine Sportveranstaltung auf dem Sportplatz satt. Hier wurde Football für Mädchen und deutschen Fußball ausgeübt, woran wir auch teil genommen haben und sogar gewannen. (Die Amis können halt besser Football spilen.) Es wurde auch Treckerziehen angeboten. Während diese Sportarten von freiwilligen ausgeübt wurden, feuerte der Rest der Schule die Sportler an. Danach zog die Parade durch die Stadt: Sie wurde von amerikanischen Flaggenträgern geleitet. Darauf folgte ein Spielmannszug . Hinter ihm kamen die gewaltigen Wagen der unterschiedlichen Jahrgänge, aber nicht nur die der highschool, sondern auch die der Middel- und Elementaryschool.  Außerdem hatten die Homecoming Queen und King -Nominierten ihre eigenen kleinen Wagen.  Am Nachmittag trafen sich alle wieder zu dem großen Footballmach. Es kamen auch viele Ehemalige Schüler, nie nun auf ein College gehen,  um diesem zuzusehen. Leider wurde das Spiel verloren(, wie es auch erwartet wurde). Trotzdem wurde die Laune nicht schlechter und es wurde in der Pausenhalle der Highschool ein „Dance“ eröffnet. Mit einem DJ wurde fast so gefeiert wie in Deutschland. Abgesehen von den Highschoolmusical ähnlichen Koorgrafien, die fast alles Schüler mittanzen konnten.

Um Mitternacht war Homecoming, die eigentlich schönste und lustigste Woche des Schuljahres zu Ende. Am Montag darauf wurden das Punktergebnis verkündet. Es gewannen die Seniors, der Jahrgang der dieses Jahr, 2011 seinen Abschluss machen wird.

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Homecoming Parade

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Bullriding in Minnesota                             von Maike Ohlhoff

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(Dillon Niemann, Greenbush Rodeo 2010)

Ein relativ verbreiteter und beliebter Sport in Minnesota ist das Bullriding. Beim Bullenreiten, geht es darum so lange wie möglich auf dem buckelnden Bullen sitzen zu bleiben. Um in die nächste Runde zu kommen, muss man 8 Sekunden durchhalten und könnte sich ab da also einfach "fallen lassen". Das Einzige woran man denken sollte, sobald man am Boden ist, ist so schnell wie möglich aus der Reichweite des Bullens zu kommen oder gegebenfalls aus der Arena zu fliehen, da der Bulle sich sofort umdrehen könnte um  anzugreifen. Zum Vermeiden der möglichen Unfälle, befinden sich sogenannte "Bullfighters" in der Arena, die den Bullen vom Reiter ablenken und wieder in seine Box bringen. 

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(Matt Baldwin -springt vom Bullen ; vor dem Bullen ein Bullfighter)

Erstmal die 8 Sekunden zu überstehen, ist eine große Herausforderung. Man muss nicht nur das Bocken mit Gewichtsverlagerung, -verteilung und Ausstreckung des freien Armes ausgleichen, um die Balance zu behalten, sondern auch die Kraft haben. Beim Bullenreiten gibt es nämlich keinen Sattel, nur ein Gurt mit einem Riemen, bei dem man mit der stärkeren Hand reingreift, man hält sich also nur mit einer Hand und den Beinen, die um den Bauch des Bullen geschlungen sind, oben. Der Gurt mit dem Riemen ist -vergleichbar wie bei Pferden- ca. eine Handbreite hinter den Vorderbeinen befestigt. Ein weiterer Gurt ist um die Geschlechtsteile festgezogen, was auch der Grund ist, warum der Bulle anfängt zu buckeln.

Um ein Rodeo zu gewinnen, muss man von der Jury eine möglichst hohe Punktzahl bekommen. Für eine hohe Punktzahl muss man einen sehr schwierigen Bullen wählen. Das Verstärken des Schwierigkeitsgrades erreicht man durch scharfe Sporen, mit denen man den Bullen zusätzlich provoziert. 

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(Dave Rice in Lewisville)

Für die Reiter ist Bullriding eine Chance zu zeigen, was man kann. Es macht ihnen einfach Spaß sich zu messen, den Adrenalinstoß zu fühlen und die Erleichterung, sich getraut zu haben, (meist) unverletzt die Arena zu verlassen und Erfolg zu haben.

 

By Nick Gerhardt

Staff Writer


A group of 18 German foreign exchange students recently wrapped up a two-week stay in Long Prairie.

The trip is short time-wise, but the bonds formed during the two-week stay tend to form quickly and strongly.

“If we meet here Sunday morning and there are a lot of tears then it would have been a good trip,” said Wolfgang Schneevoigt, one of the German instructors who accompanied the students.

The trip to Long Prairie ended Sunday as the German students took off for a five-day stay in New York City, before returning to Germany. But for some of the students the stay in Long Prairie may have been too short.

“There was one girl who asked if we could skip New York and stay in Long Prairie,” said Ilka Senftleben, the other German instructor who accompanied the students.

The students stayed with host families and immersed themselves into American culture. The students attended classes at Long Prairie-Grey Eagle High School and took part in school activities.

The trip is an exchange program the school has established with the German students through the German American  Partnership Program. This past summer several students from LPGE traveled to northern Germany for a two-week stay.

The students got to improve their English speaking skills and learn about American culture from people their own age.

The German students experienced homecoming week, something they don’t have and saw how American students engage in school spirit, something that also doesn’t take place in Germany.

The trip made for some interesting cultural experiences as well. One student, Johanna Cordes, while eating at a restaurant had her beverage constantly refilled, something that doesn’t happen back home.

Another big difference was moving from classroom to classroom. In German schools it’s the teachers who switch classrooms while the students remain in the same classroom throughout the day.

Students in Germany also bring their own lunch to school and don’t have a set period for lunch.

Of course the cuisine differed greatly for the students. Most eat a big lunch, a hot meal, but dinner is typically reserved for a smaller meal consisting of bread or salad. The dinner meal usually occurs later in the evening in Germany than in the United States.

“In Germany we eat much more bread,” said Anneke Horn. “In Germany the food is much more healthy.”

The use of texting took the students by surprise. The students said they only text once or twice a day in Germany. But in the U.S. teens text incessantly.

The impact of the trip left a lasting impression for the students.

“I like the people here because they are really lovely and kind,” Horn said.  

 

Nick Gerhardt

Sports Editor

Long Prairie Leader

 

Und zum guten Schluss ging es dann ab nach New York bzw. the…..

 

Big Apple

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Wir hatten eine unvergessliche Zeit mit einer großartigen Gruppe in einem faszinierenden Land! Vielen Dank…..und jetzt freuen wir uns auf den nächsten Austausch!!!!

 

                                       Wolfgang Schneevoigt und Ilka Senftleben

 

 

Neuigkeiten und Termine

 

Zum Schuljahresstart:

Der Schulshop mit unserer Schulbekleidung ist bis zum 13.9. wieder online! Einfach klicken und bestellen.

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  • Aufführungen des Musicals "How to Save a Life" am 19. August, 19:00 Uhr sowie am 20. August um 17:00 Uhr in der Aula
  • Am 22. August findet um 20:00 Uhr in der Aula eine Informationsveranstaltung zum Sozialpraktikum statt.
  • Hausaufgabenhilfe für die Jahrgänge 5 und 6 montags, dienstags und donnerstags: Mehr Informationen unter Elterninformationen.
  • G8 wird G9: Veränderungen und weitere Informationen zur Einführung des 9. Schuljahres am Gymnasium seit dem 1.8.2015 finden Sie hier
  • adobe pdf file icon 32x32Elterninformation zur Cafeteria (pdf)
  • Logo klein Hier geht es zum Imagefilm der Schule...

 

 

 

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