Erdkunde

Erdkunde am Ratsgymnasium

                                                                                                         

             Cartoon mit freundlicher Genehmigung von Iris-Christiana Leier www.irl-cartoons.de

Der Erdkundeunterricht am Ratsgymnasium Rotenburg will seinen Schülerinnen und Schülern sowohl grundlegende als auch differenzierte Kenntnisse über Bedingungen und Auswirkungen menschlichen Lebens auf der Erde vermitteln. Jeder Mensch hat Grundbedürfnisse – wir wollen arbeiten, uns versorgen, wohnen, uns bilden, uns erholen und wir wollen mobil sein. Zur Erfüllung dieser Bedürfnisse agieren wir bewusst und unbewusst, umsichtig und verantwortungsvoll, aber auch leichtsinnig und rücksichtslos und prägen dabei unseren Planeten. Andererseits wird unser Handeln durch naturgeographische Bedingungen (Klima, Böden, Landesnatur) begünstigt, behindert, geprägt. Angesichts dieser Erkenntnisse sollen im Fach Erdkunde - abhängig von der jeweiligen Jahrgangsstufe - Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Erfassen, Einordnen und Bewerten räumlicher, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Strukturen und Prozesse angelegt und erweitert werden. Damit wird dem Auftrag des Schulfaches Rechnung getragen, im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich für den Erhalt der natürlichen Umwelt sowie für die Verbesserung der Beziehungen zwischen Menschen verschiedener Nationen und Kulturkreise einzusetzen. Deshalb fordert und fördert der Erdkundeunterricht am Ratsgymnasium das Interesse sowohl für den eigenen Lebens- und Naturraum, als auch für fremde Räume, er will das Bewusstsein schaffen, dass wir alle Einfluss auf unsere Umwelt haben und dass wir auf der Grundlage erworbener Kenntnisse umweltgerecht handeln müssen, wenn wir gemeinsam Verantwortung für unseren Planeten übernehmen wollen. Anders gesagt - Erdkunde soll entscheidend dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler zu einem (raum-) wirksamen und (raum-) verantwortlichen Handeln auch über die eigentliche Schulzeit hinaus zu befähigen.

Dabei findet der Unterricht auf der Basis der aktuellen Kerncurricula (für die Sekundarstufe I und die Qualifikationsphase statt, d.h., er ist kompetenzorientiert angelegt. Er vermittelt inhaltsbezogene Kompetenzen (was weiß ich über ein bestimmtes Thema) und prozessorientierte Kompetenzen (wie gelange ich zu dem, was ich wissen muss, um raumverantwortlich zu handeln).

Erdkunde ist aber auch ein Brückenfach, d.h., es bezieht Kenntnisse aus Biologie, Chemie, Geschichte und Politik/Wirtschaft ein, die für den umfangreichen Bildungsbeitrag des Faches unerlässlich sind.

Die Schuljahrgänge 5 und 6

Aufbauend auf dem Kerncurriculum der Grundschule (Sachunterricht Raum und Natur), dem Alter angemessen, also realitätsorientiert, anschaulich und ihre eigene Erfahrungswelt berücksichtigend, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler grundlegende geographische Kenntnisse über den Nahraum Niedersachsen, aber auch über Deutschland und Europa. Dabei wird besonderes Gewicht auf das Anlegen eines topographischen Grundwissens gelegt. Weiterhin ist es notwendig, den Umgang mit dem Atlas, das Arbeiten an und mit topographischen oder thematischen Karten möglichst frühzeitig zu üben. Alle Schülerinnen und Schüler müssen sich deshalb im ersten Halbjahr der Klasse 5 einen neuen Atlas (Diercke; Bestell-Nr. 100800) kaufen, der sie dann während der Sekundarstufe I und ggf. sogar in der Qualifikationsphase begleiten wird. Schwerpunkte im Unterricht werden zudem das Leben und Wirtschaften in ländlichen und städtischen Räumen sowie die Formenden Kräfte der Natur (Vulkanismus, Erdbeben, Erdplattenverschiebungen (Plattentektonik) sein. Bereits in den Jahrgängen 5/6 beginnen die Schülerinnen und Schüler damit, ein fachsprachliches Vokabular anzulegen, das in den weiteren Jahrgängen kontinuierlich erweitert wird.

Die Schuljahrgänge 7 und 8

Im Schuljahrgang 7 beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler v.a. mit den verschiedenen Klima- und Geozonen sowie den dortigen Lebens- und Wirtschaftsbedingungen (Vegetationszonen in Afrika, Leben im Mittelmeerraum, Taiga, Tundra, Ewiges Eis). Ein zweiter Schwerpunkt ist der Zukunftsraum Weltmeere. Schließlich wird das Thema Städte im Wandel (z.B. Aspekte der Stadtplanung) behandelt, da unsere Erde durch die weltweit zunehmende Verstädterung geprägt ist.

Die Schuljahrgänge 9 und 10

In den Schuljahrgängen 9 und 10 treten globale Themen noch deutlicher in den Vordergrund: Wachstum der Weltbevölkerung, Migration, Entwicklungen in Landwirtschaft und Industrie oder die Kluft zwischen Arm und Reich bestimmen das Unterrichtsgeschehen. Den Abschluss bildet das immer wichtiger werdende Thema Klima und Klimawandel.

Sekundarstufe II // Qualifikationsphase

Seit dem Schuljahr 2011 / 2012 wird die Qualifikationsphase durch das neue Kerncurriculum II bestimmt. Dabei baut der Unterricht auf den in der Sekundarstufe I erworbenen Kompetenzen auf.

Schülerinnen und Schüler, die sich für eine schriftliche oder mündliche Prüfung in diesem Fach entscheiden, durchlaufen 4 Schulhalbjahre, in denen zunächst unterschiedliche Raummodule kompetenzorientiert behandelt werden. Dabei wird das Raummodul „Deutschland in Europa“ stets Bestandteil der Qualifikationsphase sein. Zusammen mit zwei weiteren Raummodulen (z.B. Angloamerika oder Südasien) bildet es die Grundlage für die Abiturprüfung – eine in der Regel „materialgebundene Problemerörterung mit Raumbezug.“ Im Rahmen der Behandlung der Raummodule erwerben die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig ein umfangreiches Fachwissen, welches sich über vier so genannte Fachmodule (Raumprägende Faktoren und raumwirksame Prozesse / Bedeutungswandel von Räumen / Ressourcen und nachhaltige Entwicklung / Siedlungsentwicklung und Raumordnung) strukturiert. Das 4. Schulhalbjahr wird einzelne Aspekte noch einmal vertiefen. Schließlich sollen die Schülerinnen und Schüler nach und nach weitere Kompetenzen aus den Bereichen „Räumliche Orientierung“, „Erkenntnisgewinnung durch Methoden“, „Kommunikation“ sowie „Beurteilung und Bewertung“ erwerben, um die Abiturprüfung erfolgreich zu bestehen.

Informationen zu den curricularen Vorgaben und dem Zentralabitur finden sich auf www.nibis.de.


Mitglieder der Fachgruppe Erdkunde sind z.Z. Frau Senftleben, Frau Toddenroth, Frau v. Sulecki-Schmidt. Frau Wostbrock, Herr Horn, Herr Mertins, Herr Schweitzer, Herr Stelljes, Herr Völker (Fachobmann) und Herr Wenig, die bei Fragen zum Fach gerne behilflich sind.

 

 

 

Neuigkeiten und Termine

 

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  • Aufführungen des Musicals "How to Save a Life" am 19. August, 19:00 Uhr sowie am 20. August um 17:00 Uhr in der Aula
  • Am 22. August findet um 20:00 Uhr in der Aula eine Informationsveranstaltung zum Sozialpraktikum statt.
  • Hausaufgabenhilfe für die Jahrgänge 5 und 6 montags, dienstags und donnerstags: Mehr Informationen unter Elterninformationen.
  • G8 wird G9: Veränderungen und weitere Informationen zur Einführung des 9. Schuljahres am Gymnasium seit dem 1.8.2015 finden Sie hier
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